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Was ist Wicca?

27. Dez 2017

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Wicca Bücher auf einem Altar

Wicca ist zwar keine alte Religion, wurde jedoch von uralten heidnischen Bräuchen und hermetischen Lehren inspiriert. Die Anfänge dieser religiösen Bewegung und ihrer Rituale und Zaubersprüche liegen in den 1950er Jahren, wobei sie in den letzten Jahrzehnten stark an Zuwachs gewonnen hat. In der Ausübung der Wicca Religion gibt es keine höchste Autorität oder Führung, so dass sie aus vielen verschiedenen Interpretationen und Einzelgruppen besteht, wobei einige Gebräuche sich ähneln.

Woher kommt Wicca?

Diese Frage wird von den Anhängern der Bewegung und der Hexenkunst immer wieder heftig diskutiert. Allgemein geht man davon aus, dass Wicca vom ehemaligen britischen Kolonialbeamten Gerald Gardner ins Leben gerufen wurde. Er begründete eine Reihe von Ritualen und Praktiken zum Begehen von Festtagen, Initiationsriten und Wendepunkten im Laufe des Jahres. Zusammen mit Doreen Valiente entwickelte er die Kernstruktur der Wicca Bewegung, die bis heute Gültigkeit hat.

Die Glauben der Wicca-Religion

Die wichtigsten Glaubensgrundsätze und Lehren von Wicca sind:

Duotheismus – In der Ausübung werden oft ein männlicher Gott und eine weibliche Göttin angebetet. Sie haben unterschiedliche Bezeichnungen, z.B. Herr und Herrin, Gehörnter Gott und Mondgöttin oder Große Göttin und Großer gehörnter Gott.

Rituale zum Mondzyklus – Die Anhänger der Wicca Religion feiern den Wechsel der Mondphasen, die Esbate genannt werden: Vollmond, Neumond, zunehmender Mond und abnehmender Mond. Die entsprechenden Rituale dienen dazu, die Energie des Wandels, des Wachstums und des Vergehens für sich zu nutzen.

Rituale des Jahreskreises – Jedes Jahr gibt es zudem 8 Sabbats bzw. Feiertage. Sie werden im Zusammenhang mit dem Wandel der Jahreszeiten und der Wachstumsperioden begangen. Diese Feiertage sind: Imbolc (um den 1. Februar), Tagundnachtgleiche im Frühjahr/ Ostara (um den 21. März), Beltane (um den 1. Mai), Sommersonnenwende/ Litha (um den 21. Juni), Lammas/ Lughnasadh (um den 1. August), Tagundnachtgleiche im Herbst (um den 21. September), Samhain (31. Oktober) und Wintersonnenwende/ Yule (um den 21. Dezember). Diese Daten gelten für die nördliche Hemisphäre, in der südlichen sind sie aufgrund der Reise der Sonne genau anders herum.

Die Wicca Weisung – Einer der zentralen Glaubensgrundsätze, den jedoch nicht alle Anhänger der Wicca Religion befolgen, lautet: Tu was du möchtest, solange du damit niemandem Schaden zufügst. Dieser Grundsatz soll einen Standard für Moral und Integrität in der Gemeinschaft setzen.

Magie und Zauberkunst – Einige, aber nicht alle Anhänger der Wicca Bewegung praktizieren Magie und Zauberkunst.

Dies sind nur die wichtigsten und gängigsten Praktiken, es gibt noch viele andere, die in den verschiedenen Wicca Gruppen und Zirkeln angewandt werden.

Magie und Wicca

Viele Praktizierende glauben an Magie und haben sie zu einem Teil ihres täglichen Lebens gemacht. Die Rituale können in einem heiligen Kreises ausgeführt werden, von dem aus man die Energien anruft, die beim Zauber helfen sollen. Die Magie kann aber auch genutzt werden, um Veränderungen für die Teilnehmer des Rituals oder die Welt zu bewirken. Aleister Crowley, der eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Bewegung spielte, definierte Magie einst als ‘die Wissenschaft und Kunst, Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen zu bewirken’. Dieser Definition stimmen viele bis heute zu.

Unabhängig davon, was ein Anhänger dieser Religion privat oder in einer Gruppe praktiziert, ist Wicca ein religiöses System, das an Gottheiten und Geister sowie an die Nutzung von Magie zur Schaffung von Veränderungen glaubt. Die Magie soll dazu dienen, Balance und Gleichgewicht in die Welt zu bringen – in ‘perfekter Liebe und perfektem Vertrauen’, wie einige Anhänger sagen.

Weitere nützliche Quellen, die erklären was Wicca ist:

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